BIBB-Auswertung: Anhaltender Aufwärtstrend beim dualen Studium

Das Bundesinstitut für Bildung (BIBB) meldet für 2019 einen anhaltenden Aufwärtstrend beim dualen Studium, wenn auch mit geringeren Zuwachsraten als in den Jahren zuvor. Die BIBB-Datenbank „AusbildungPlus“ registrierte zum Stichtag 30. November 2019 insgesamt 1.662 duale Studiengänge von deutschen Hochschulen, in denen mehr als 108.000 dual Studierende erfasst sind. Auch bieten immer mehr Betriebe Ausbildungsplätze für ein duales Studium an: Während sich im Jahr 2004 18.168 Unternehmen beteiligten, wurden 2019 rund 51.000 kooperierende Unternehmen bzw. Standorte gemeldet.

Insgesamt hat sich die Anzahl dualer Studiengänge seit 2004 von seinerzeit 512 auf jetzt 1.662 mehr als verdreifacht, und die Zahl der Studierenden ist von 40.982 auf jetzt über 108.000 um mehr als das Zweieinhalbfache gestiegen. In den Fachrichtungen des Ingenieurwesens mit 595 und der Wirtschaftswissenschaften mit 580 Studiengängen gibt es die größte Zahl der angebotenen Studiengänge. Dabei ist die Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften, für die 48.868 Studierende gemeldet sind, und das Ingenieurwesen mit 26.625 dual Studierenden, am stärksten nachgefragt.

Auf der Ebene der Berufsabschlüsse überwiegen Berufe aus der Elektro- und Informationstechnik, aus Büro und Verwaltung sowie aus der Installations- und Metallbautechnik. Die Berufe, die am häufigsten mit einem dualen Studiengang kombinierbar sind, waren 2019 die Ausbildungsberufe Industriemechaniker/-in und Mechatroniker/-in. Dahinter folgten die Berufe Industriekaufmann/-frau, Fachinformatiker/-in/, Elektroniker/-in, Kaufmann/-frau für Büromanagement sowie Bankkaufmann/-frau.
(Quelle: BIBB)